Babytalk [für Groß und Klein] - Teil IX

Wie versprochen bekommt ihr nähere Informationen zu Endometriose, Ovarialzysten und Myome. [vereinfacht, kurz & knackig] - Endometriose

Endometriose leitet sich von Endometrium, der Gebärmutterschleimhaut, ab. Aus noch unerklärlichen Gründen [Theorien gibt es viele] findet man Teile dieser Schleimhaut außerhalb der Gebärmutter, wie beispielsweise im Darm auf den Eierstöcken oder auch auf Leber und Nieren.

Diese Schleimhäute bauen sich ebenfalls hormonell auf und "bluten ab". Dadurch kommen die betroffenen Organe unter Stress - krampfen, schmerzen, verkleben und vernarben. In den meisten Fällen wird die Antibabypille verschrieben, da dadurch der Aufbau des Endometriums verhindert wird. Ovarialzysten-Zysten auf den Eierstöcken entstehen durch Reibung - beispielsweise durch Spannung der umliegenden Dünndarmschlingen. Der Eierstock schützt sich - bildet eine Blase, welche mit Flüssigkeit gefüllt ist. So entsteht ein angenehmer Polster und die Reibung wird abgefangen.

Je mehr Reibung beziehungsweise je länger diese besteht, desto größer der Polster, desto größer die Blase, desto größer die Zyste. Verschwindet die Reibung bessert sich die Lage. Aus diesem Grund hört man oft, dass Zysten kommen und gehen. [...gut vergleichbar mit der Entstehung einer Blase am Fuß durch Schuhwerk]

Wenn eine Zyste operativ entfernt wird, passiert dies laproskopisch [durch kleine Schnitte] und die Zyste oder Zysten werden aufgestochen. Die Ursache [Spannung] wird nicht behoben.

Myome - Bei einem Myom handelt es sich um überschüssiges Muskelgewebe [Muskeltumor]. Dieser kann nach außen oder nach innen in die Gebärmutter wachsen. Wenn unser Körper ein Myom nach innen erkennt, ist das befruchtete Ei [welches mittlerweile ein großer Zellhaufen ist] verwirrt, da es glaubt das Kinderzimmer ist bereits besetzt. Somit ist die Einnistung erschwert. Wenn ein Myom nach außen wächst, sucht es sich den Weg des geringsten Widerstandes, drückt auf andere umliegenden Organe und beeinträchtigt somit deren Beweglichkeit und Funktion.

Durch viszerale Behandlungsmethoden werden Spannungszustände der Organe und Verklebungen der umliegenden Strukturen gelöst.

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Daria Seitl-Huber, BSc
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